Posts Tagged ‘Contact High’

Fallen.

Friday, March 20th, 2009

my_neighbor_totororzd1957501Kennst du die Geschichte von dem Typen der sich aus dem 30sten Stock eines Hochhauses stürzt und während er fällt wiederholt er immer wieder um sich zu beruhigen: Bis hierher lief’s ja ganz gut…, bis hierher lief’s ja ganz gut…, bis hierher…. lief’s ja ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, …sondern die Landung. Wir landen jedenfalls nicht mehr dort, wo wir im Endeffekt auch ankern. Ihr seid mein Fels, ich bin die Brandung. Worum haben die Menschen von Kindesbeinen an gebetet, wovon haben sie geträumt, womit haben sie sich gequält? Daß irgendeiner euch ein für allemal sagt, was Glück ist, und euch mit Ketten an dieses Glück schmiedet. Und ist dies nicht gerade das, was wir tun? Der uralte Traum vom Paradies… Eine rauschfreien Gesellschaft bleibt Dystopie. Dank euch. Party ist, was ihr draus macht. Musik bleibt euer only friend. Landet ihr weich, Butterseite. Ist eure Landung hart, müsst ihr härter sein. Alles in allem hat Contact High euer Leben verändert. Jetzt liegt es an euch… bis hierher… lief’s ja ganz gut.

Hinter den Wolken die Sonne wartet

Wednesday, March 18th, 2009

ich bin überallWeil ich dieses Land samt ihrer Einwohner gestern sehr schwarz sah, kam ausgleichenderweise ein gehöriger Klecks weiß auf mich zu, der mein Leben wieder in unendlich vielen Grautönen erscheinen lässt. Schön find ich grau. Deshalb liebe ich den (ehemaligen) Ostblock. Es gibt nirgendwo so viele Nuancen von grau, wie jenseits des gefallenen Vorhangs. Zudem wissen meine Freunde im noch-nicht-so-kapitalistischen-Ausland meine Qualifikation als Blogger sowie die Qualität meiner Blogs auch vielmehr zu schätzen. Na, ich weiß eh, ihr liebt Max Durst auch sehr, trotzdem hat mir aufgrund meiner revolutionären Gedanken, verpackt in buntes Blogpapier, hierzulande niemand angeboten, Teil eines Soundtracks zu werden. Ja, ihr habt richtig gelesen, Teil eines Soundtracks. Aber ich habs euch immer schon gesagt: „Die Wahrheit ist meist unbequem und kann das Wohlbefinden verringern. Passiv bloggen macht auf Dauer blöd, echt he. Kommentiert keinesfalls Beiträge, wenn ihr Antworten erwartet oder keinen Spott vertragt.“ Das ist die Formel. So läuft das Spiel. Ich für meinen Teil habe die Regeln befolgt, dazu sind Regeln ja auch da. Und weil eure comments nur selten den Nerv des Blogs getroffen haben, war halt auch ich derjenige, der in den wunderschönen, grau melierten Ostblock gefahren ist/ fahren durfte (hier verweise ich auf das Foto des gestrigen Blogs) genau genommen nach Polen, um einer Lebensphilosophie Klang und Stimme zu verleihen. Einer Lebensphilosophie, die am Praterstern beginnt und, halt wie alles andere, auch am Praterstern endet. Nämlich unter dem Stern, aber nicht IN, sondern Dank eines Phänomens namens Contact High, NEBEN dem Abgrund. and the big wheel, keeps on turning… (jawoifi!)

Liebe LeserInnen

Thursday, March 12th, 2009

knallkopfEs ist ja einfach unglaublich, auf welche Resonanz ein Benzinblog stößt. Auch unglaublich ist, womit die Leute kontern, der Puls der Zeit schreit förmlich nach einem Ketablog. Aber da werdet’s euch mal schön noch gedulden müssen. Eigentlich erwarte ich mir von meinen Lesern, denen ich vor zwei Tagen noch das Attribut intelligent ohne zu zögern verliehen habe, dass das Schnüffeln jeglicher Substanzen (die Raves in Brasilia gehen auf Aerosol-Patronen ab, hör ich grad) dann doch mit einem Lächeln und dem Verweis auf Jugenddummheiten und den Mangel an finanziellen Mitteln vor allem für verwöhnte Mir-is-so-fad-Konsumentenkinder von Großindustriellen in Westeuropa abgetan werden kann. Die virtuelle Realität schaut dann heute aber doch ganz anders aus und man zerreißt sich das Maul über Diesel und Biodiesel. Echt he, wie geht’s denn euch eigentlich? An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass das Anliegen dieses Blogs die Verbreitung des Phänomens von Contact High war, ist und sein wird. Ich würde also sehr bitten, die Einträge mit diesem Gedanken im Hinterköpfchen zu lesen. Die Conclusio war nämlich gestern die Hervorhebung des gesundheitlichen Aspekts der Contact High Geschichte und nicht die Sensationsbefriedigung von Knallköpfen, die sich drüber freuen, dass es noch ärgere Knallköpfe gibt, oder in diesem Fall gab, als ihr es selbst seid. Also: respect or fuck off as usual. Das Argument ich vernachlässige selbst den Kern der Sache in den Blogs kann ich nur teilweise gelten lassen, die Beschäftigung mit Contact High hat sehr direkt in den ersten Einträgen stattgefunden, mittlerweile solltet ihr in der Lage sein, das Phänomen der Neuronenspiegelung zwischen den Zeilen zu erkennen und in eurem verseuchten Leben anzuwenden. Vorausgesetzt ihr wollt das überhaupt… Das ich euch keine weiterführenden Links anbiete, lasse ich mir nicht nachsagen. In diesem Sinn: reißt’s euch ein, euer Max.

Drogen sind mir Wurst.

Tuesday, March 10th, 2009

wurststraussTststs… Dieser Kubelka. Dem ist echt alles Wurst. Da schreib ich grad gestern noch drüber, dass Contact High nur in Verbindung mit Drogen funktioniert, also wenn viele Leute sich zuknallen, der Einzelne nicht in seiner Nüchternheit besteht, oder wenn zwei Menschen sich sehr nahe stehen, Contact High zwischen denen auch problemlos verläuft oder eben der Einzelne darauf abziehlt, wirklich per Contact High bis in die frühen Morgenstunden zu tanzen. Und was passiert dann? Dann holt sich der Maschek den Kubelka vor die Kamera und lässt ihn von Würsteln palawern. Die Tatsache, dass die netten Herren in dieser Runde beim Anblick dieses gefüllten Darms förmlich zu sabbern beginnen, hat lediglich mit der Existenz von Spiegelneuronen zu tun, nicht aber mit dem Phänomen Contact High, mit dem es sich hier zu beschäftigen gilt. Aber: alles hat ein Ende und wie der Hans Wurst schon bei seinen Festspielen wusste: Wenn der Frühling wieder kommt, dann bist du nicht mehr hier. Wenn die Blümlein wieder blühen, dann blühen sie ober dir! Dabei ist es wohl scheißegal, ob du mit Drogen oder Würsten experimentierst.


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