Weil ich dieses Land samt ihrer Einwohner gestern sehr schwarz sah, kam ausgleichenderweise ein gehöriger Klecks weiß auf mich zu, der mein Leben wieder in unendlich vielen Grautönen erscheinen lässt. Schön find ich grau. Deshalb liebe ich den (ehemaligen) Ostblock. Es gibt nirgendwo so viele Nuancen von grau, wie jenseits des gefallenen Vorhangs. Zudem wissen meine Freunde im noch-nicht-so-kapitalistischen-Ausland meine Qualifikation als Blogger sowie die Qualität meiner Blogs auch vielmehr zu schätzen. Na, ich weiß eh, ihr liebt Max Durst auch sehr, trotzdem hat mir aufgrund meiner revolutionären Gedanken, verpackt in buntes Blogpapier, hierzulande niemand angeboten, Teil eines Soundtracks zu werden. Ja, ihr habt richtig gelesen, Teil eines Soundtracks. Aber ich habs euch immer schon gesagt: „Die Wahrheit ist meist unbequem und kann das Wohlbefinden verringern. Passiv bloggen macht auf Dauer blöd, echt he. Kommentiert keinesfalls Beiträge, wenn ihr Antworten erwartet oder keinen Spott vertragt.“ Das ist die Formel. So läuft das Spiel. Ich für meinen Teil habe die Regeln befolgt, dazu sind Regeln ja auch da. Und weil eure comments nur selten den Nerv des Blogs getroffen haben, war halt auch ich derjenige, der in den wunderschönen, grau melierten Ostblock gefahren ist/ fahren durfte (hier verweise ich auf das Foto des gestrigen Blogs) genau genommen nach Polen, um einer Lebensphilosophie Klang und Stimme zu verleihen. Einer Lebensphilosophie, die am Praterstern beginnt und, halt wie alles andere, auch am Praterstern endet. Nämlich unter dem Stern, aber nicht IN, sondern Dank eines Phänomens namens Contact High, NEBEN dem Abgrund. and the big wheel, keeps on turning… (jawoifi!)















