Drogenfilme gabs schon viele. Gute und ganz ganz viele schlechte. Hätten sie mir zu Beginn der Oberstufe „Fear and Loathing in Las Vegas“ gezeigt, hätte dies wohl seine abschreckende Wirkung getan. Schuld an meiner Beschäftigung mit Contact High ist eigentlich „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, davor hielt sich meine Begeisterung für Betäubungsmittel echt in Grenzen. Da dieser Film aber für die Altersgruppe 11-13 angesetzt wurde, (vielleicht ja immer noch wird, weil „Wir Kinder vom Praterstern“ ist ja noch nicht draußen) war die Faszination zu früh zu groß und ich musste mir was einfallen lassen, damit ich den nächsten Frühling finanziell und gesundheitlich noch erlebe. Neben dem zugeschissenen und vollgekotzten Fear-and-Loathing-Dreck, hat der wahnsinnige Terry Gilliam 2005 Regie im Filmdrama „Tideland“ geführt. Basierend auf einem Roman von Mitch Cullin wurde „Tideland“ am Toronto Film Festival erstmals vorgeführt. Nachdem ein Festival in München die kanadisch-britische Produktion auf die Leinwand lässt, kann in ganz Deutschland kein einziger Kinoverleih gefunden werden, weshalb ihn auch bei uns kein Schwein kennt. „Tideland“ wird erzählt aus der Perspektive einer 11-Jährigen, die nach der Überdosis ihrer Mutter mit ihrem heroinabhängigen Vater in dessen Elternhaus zurückkehrt. Dort setzt ihm die kleine Jeliza-Rose seinen letzten Schuß und Daddy kehrt nicht mehr aus seinen holidays zurück. Was die kleine Protagonistin dann erlebt, ist zweifelsohne ein endloses Contact High zum toten Vater, auf eine phantasieüberladene und verstörende Art und Weise. Aber mit Eichhörnchen ist diese Welt nicht so leer….
Archive for the ‘Trip Berichte’ Category
Vater-Tochter-Heroin
Saturday, February 28th, 2009Mensch und Maschine
Friday, February 27th, 2009
Wer wie ich seit über 6 Jahren mit einem kleinen, bösartigen DELL Latitude x300 zusammenlebt, glaubt an gar nichts mehr. Bis gestern konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich mit diesem von äußeren und inneren Erschütterungen gezeichneten Kisterl überhaupt noch mal was anfangen kann. Unsere Beziehung war geprägt von Verkabelung und Enttäuschung. Ständig gerieten irgendwelche Einstellungen mit anderen in Konflikt. Das Internet funktionierte NIE, Drucker schon gar nicht, externe Festplatten pah! Nach zahllosen Umzügen, Betriebssystemen und Wutanfällen glaubte ich ihn tot, wohl genauso tot wie ich mich fühlte. Gestern wurde mir jedoch klar, dass ich bereits eine kabellose Verbindung hergestellt hatte, aber halt zu keinem Modem sondern zu mir selbst. Alles was in dieser Maschine vorgeht, ist daran gekoppelt, was in mir vorgeht. Und so schafften wir es gestern im Laufe von 8 Stunden uns selbst zu bekämpfen. Das Ergebnis ist die geglückte Installation eines Routers, was all unsere Probleme löste, die unsere Zukunft gefährdeten. Mein Dell mag kiffen einfach nicht, was er mir zu Verstehen gab indem er das Modem, den Router und meine Netzwerkkarte als kaputt und hinüber erscheinen ließ. Ist mir vollkommen klar, da ich mich auch komplett im Arsch fühlte. Nach der Erstellung eines speed-Ordners wollte er dann aber doch noch nicht schlafen und entschloss sich dazu, uns das Geheimnis des G-Punkt am Router anzuvertrauen woraufhin wir diesen sofort entjungferten. Durch die Wirkung von Ottakringer und einer funktionierenden Internetverbindung schliefen wir beide zufrieden ein. Ich träumte von Zahlen, Buchstaben, Zahlen, Befehlen, Buchstaben… (big up jojo!)
Ganz New York ist Contact High
Thursday, February 26th, 2009
Zumindest im Fernsehen, seit Chuck Bass wieder aus Thailand zurück ist. Dorthin ist er nach dem Begräbnis seines Vaters abgehauen und in einer Opium-Höhle abgestürzt, um den tiefen Schmerz nun Vollwaise zu sein, endlich zu überwinden, nachdem seine Mutter schon bei seiner Geburt gestorben war. Erst Onkel Jack, Barts jüngerer Bruder, schafft es ihn aufzuspüren und in die Heimat New York zurückzubringen. Aber Vorsicht! Onkel Jack hat nicht nur gute Absichten, oder um bei der Wahrheit zu bleiben, es ist kein einzig weißer Fleck auf seiner Seele. Seit ihn Bart damals nach Australien verbannt hat, wartet er nur auf die Gelegenheit, das Hotel-Imperium des großen Bruders übernehmen zu können. Das ist auch der Grund, warum er Chuck von Blair isolieren will. Er weiß, sie übt einen positiven Einfluss auf ihn aus.
Ja, Gossip Girl ist eine ziemlich gute Serie und sie macht ziemlich süchtig und geil. Ob sich das auch mittels Contact High übertragen lässt, müsste man noch überprüfen. Für alle dies jedenfalls genau wissen wollen, die Folge in der Blair über Contact High redet ist „In the Realm of the Basses“, Season 2, Episode 14.
Musiker machen alles falsch
Tuesday, February 24th, 2009
Sex, Drugs and Rock’n’Roll – ein Spruch den schon jedes Volkschulkind kennt und auch daher den Reiz eines feuchten Diskotaschentuchs hat. Durch zahlreiche Casting-Shows wissen wir, dass die 90% aller Jugendlichen gerne einmal so berühmt und reich wären, wie die Showbiz-Koksnasen in Amerika. Janis Joplin, Jim Morrison, Ike Turner, ODB – alle mausetot wegen einer Überdosis, Pete Doherte, Amy Winehouse, Lily Allen – sind schon mit einem Bein im Drogengrab. Mia Wallace musste eine Injektion direkt ins Herz gegeben werden. Würden sie meinen Blog lesen, dann würden sie ihren Ruhm einigermaßen genießen können, anstatt sich ihr Sexleben komplett zu ruinieren und als Crackhuren à la Whitney Houston reinkarniert zu werden.
Fasching: die größte Contact High Party des Jahres
Monday, February 23rd, 2009
Diesen Flyer habe ich heute per Mail zugeschickt bekommen. Was natürlich als Erstes ins Auge sticht: die haben mir doch beinhart mein Design gestohlen, auch die Schrift ähnelt meiner sehr. Ich überlege rechtliche Schritte!
Naja, aber nachdem ich den Pressetext durchgelesen habe, sehe ich keine ernstzunehmende Konkurenz. Es richtet sich an die “Partyhungrigen in schrillen Outfits” und es werden “studentenfreundliche Preise” angeboten.
Im Prinzip ist ja Fasching die größte Contact High Party des Jahres mit dem Freibrief, diejenigen Kleider aus dem Kasten zu ziehen, die man sonst nie an seinen Körper mehr lassen würde. Anders kann ich mir das nicht erklären, wieso sich Menschen derart herrichten und dann schamlos durch die Stadt stolzieren.
“Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg.”
Sunday, February 22nd, 2009
Billy Graham ist einer der einflusreichsten Theologen in den USA, und das ist ihm selbst auch zu Kopfe gestiegen. Fast 50 Jahre lang führte der Mann evangelistische Großveranstaltungen durch und wetterte gegen Homosexualität und Abtreibung. Und natürlich ist er auch für die Todesstrafe, da er ja noch an den strafenden Gott aus dem alten Testament glauben schenkt.
Ich finde, dass das beste Rauschgift Erfolg ist. Denn einerseits profitierst du vom unendlichen Reichtum deiner Freunde und gibtst selbst kein Geld aus. Partys, gutes Essen und schöne Kleider - und das alles für umsonst. Was ist denn daran schlecht bitte? Und das Schönste: deine Freunde sind wahnsinnig gut aufgelegt unf sie denken dass ihnen die Welt zu Füßen liegt und natürlich wirst du davon auch angesteckt. Bis jetzt ist mir in dieser stringenten Argumentation kein Fehler aufgefallen.
Doping High
Thursday, February 19th, 2009Dieses Video habe ich dieses Wochenende im den unendlichen Weiten des Internets gefunden und konnte es kaum fassen. maschek haben wohl auch Contact High für sich entdeckt. Endlich gibt es eine valide Begründung, warum sich manche Sportler nicht erklären können, dass sie beim Dopingtest positiv abschneiden. Ich will aber gar nicht zu viel verraten, am Besten ihr seht es euch selbst an.
Keine Macht den Drogen
Sunday, February 15th, 2009Ich habe bei keiner ORF Sendung so sehr gelacht wie damals bei dieser. Und außerdem streicht das perfekt die Vorteile unseres Phänomens hervor: high sein ohne Drogen zu konsumieren läßt uns nicht so schrecklich ausschauen wie den Haberkuk, wir müssen niemanden bescheißen und wir haben trotzdem unseren Spaß. Was sagt die Check it Box dazu? Sauber!
“Es ist besser, du bist von Heroin abhängig als von einer Frau, denn Heroin läßt dich nie im Stich.”
Saturday, February 14th, 2009
Wenn wir uns vorstellen, dass dies einer der bekanntesten Motivaionslehrmeister Europas in seinem Buch “Mythos Motivation”, dann wundert es un gar nicht mehr, warum die meisten BWL Studenten glauben sie können mit ihrem rosa Hemd und ihrem Aktenkoffer den Finanzmarkt wie Batman die Welt retten.
Im Gegensatz zu Herrn Sprenger denken wir, du solltest weder von einer Frau noch von Heroin abhängig sein. Der Contact High Faktor dieser Droge ist in etwa so toll wie das rosa Hemd der WU Studenten. Beste Beweise dafür siehst du jeden Tag am Karlsplatz und auch mit Junkies herumzuhängen bringt mehr Probleme ein als Spaß.
“Kokain ist Gottes Art und Weise, um dir mitzuteilen, dass du zuviel Geld hast.”
Wednesday, February 11th, 2009
Das glaubt jedenfalls Sting. Ich glaube eher, Kokain ist Gottes Weg dir mitzuteilen, dass du zu wenig Geld hast. Weil gerade wenn man auf Kokain steht, mehr Geld immer hilfreich ist. Und auch mehr Nase. Oder ein zweites Herz.
Contact High rettet dich da in vielerlei Hinsicht. Du sparst das Geld, das du für den Stoff ausgeben würdest und du sparst dir auch das Taschentücher Kaufen am nächsten Tag, weil der Diskoschnupfen ausbleibt. Von niedrigeren Krankenkassenbeiträgen ganz zu schweigen.















